Elefantenwaisenhaus und Nairobi Nationalpark

Sheldrick Elephant Orphanage


Vor mehr als 40 Jahren haben David und Daphne Sheldrick eine Stiftung gegründet, um Elefantenwaisenbabys zu retten und zu rehabilitieren. Es ist das weltweit erste und erfolgreichste Projekt dieser Art. Die Elefantenbabys wurden im Laufe der Jahre alleine und verwahrlost in den Nationalparks gefunden - die Mütter der Babys fielen in den meisten Fällen Wilderern zum Opfer. Die Geschichten der Elefanten kann man hier nachlesen:


Obwohl ich bei solchen Organisationen immer sehr vorsichtig bin, habe ich das Gefühl, dass es sich hierbei um eine Stiftung handelt, die wirklich um das Wohl der Elefanten bemüht ist. Die Öffnungszeit des Elefantenwaisenhauses ist täglich von 11 bis 12 Uhr und in der Zeit werden die Elefanten gefüttert und sie dürfen miteinander spielen. Die restliche Zeit kümmern sich die Tierpfleger um sie und man darf sie nicht besuchen, weil es sonst zu stressig für die Tiere wäre.

Die Elefanten werden vom Tierpfleger mit Spezialmilch gefüttert.

Ein Elefantenbaby wälzt sich im Schlamm.

Die Elefanten lieben es miteinander zu spielen.

Man darf die Elefanten auch streicheln, falls sie das möchten.

Nach der Fütterung gehen sie wieder in den für die Öffentlichkeit nicht zugelassenen Bereich.



Nairobi Nationalpark

Der Nairobi Nationalpark ist der erste Nationalpark Kenias und wurde 1946 eröffnet. Mit seinen 117 km2 ist er relativ klein im Vergleich zu den anderen Nationalparks in Kenia. Das Besondere ist, dass der Nationalpark nur 7 km vom Stadtzentrum von Nairobi entfernt ist und die Tiere nur durch einen Zaun von der Stadt getrennt sind. Dadurch kann man die Skyline von Nairobi im Hintergrund sehen, was einen atemberaubenden Anblick ergibt! Über 80 Säugetierarten und über 500 Vogelarten kann man im Nairobi Nationalpark beobachten. Für Elefanten ist er allerdings zu klein. Ich habe Löwen, verschiedene Gazellenarten, Antilopen, Büffel, Giraffen, Zebras, Nashörner, ein Nilpferd (aber nur von Weitem im Wasser), Warzenschweine, Affen, afrikanische Sträuße, viele bunte andere Vogelarten und noch viel mehr Tiere gesehen, welche ich jedoch nicht alle namentlich kenne.

Einfahrt in den Nationalpark
Hui was schaut denn da hervor? Eine Giraffe!

Gleich beim Hineinfahren in den Nationalpark haben wir zwei Löwen gesehen, die eine Giraffe gefressen haben. Löwen sind generell eher selten anzutreffen, weil sie in den frühen Morgenstunden jagen, fressen und dann den ganzen restlichen Tag schlafen. Deshalb sind wir auch schon um 6 Uhr morgens weggefahren - es hat sich gelohnt!
Ein Büffel beim Grasen - im Hintergrund: Nairobi

Ein See im Nationalpark - Wasserstelle für viele Tiere

Antilope

Afrikanischer Strauß - der zweitgrößte Vogel auf der Welt

Antilopen

Anna und ich beim Tiere beobachten

Zebras - von nun an definitiv eine meiner Lieblingstiere! So schön und so friedlich!

Giraffen!!!

In Kenia gibt es viele verschiedene Vogelarten - manche davon sind riesig!

Gazellen

Affen

Gnu

Zebras

Anna und ich mit unserem super netten Fahrer Benjamin


Zebraherde



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mein Leben als Mzungu (Weiße)

Der Glaube an Gott und meine erste Messe in Kenia

Safari na dada yangu - Nordtansania Teil 1