Mein Leben als Mzungu (Weiße)
Viele Leute fragen mich, wie es mir als „Ausländerin“ in Kenia geht und deshalb möchte ich darüber berichten. 1. Verhalten auf der Straße: Es ist mein erstes Mal, dass ich als weiße Frau alleine in einem Land bin, in dem überwiegend dunkelhäutige Menschen leben. Am Anfang war es befremdlich für mich, dass ich in vielen Gegenden nicht alleine durch die Straßen gehen und nach Einbruch der Dunkelheit überhaupt nicht mehr rausgehen soll. Der Grund dafür ist, dass man als weißer Mensch (auf Kisuaheli „Mzungu“) sehr leicht ausgeraubt wird, weil viele Leute hier denken, dass die Weißen alle reich sind. Für mich, als ein Mensch, der sich nur schwer einschränken lässt, waren diese Regeln wirklich schwierig und somit habe ich auch einen Weg gefunden, der bis jetzt gut funktioniert hat. Ich fahre hauptsächlich mit dem Taxi (Uber oder Bolt), weil das hier in Kenia sehr billig ist. Es gibt auch öffentliche Verkehrsmittel (Kleinbusse, die „Matatu“ heißen) und ich bin schon ein paar Mal damit...